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Februar 16, 2020 5 translation missing: de.blogs.article.read_time

Damit Sie an Ihrem Bodenbelag lange Freude haben, braucht es eine gute und angemessene Bodenpflege. Doch, wie oft sollte man den Boden wischen, was gilt es bei Parkett zu beachten und wie kann man richtig sauber wischen, ohne dem Boden zu schaden? Antworten auf all diese Fragen gibt es in unserem Ratgeber zum Thema Bodenwischen.

  

Boden wischen oder saugen?

Die beste Reihenfolge, um einen richtig sauberen Boden zu bekommen ist die: Erst von oben nach unten staubwischen, dann saugen, zuletzt den Boden wischen. Denn das vorherige Saugen spart beim Wischen des Bodens sehr viel Zeit. Lassen Sie das Saugen weg, hängen sich Staub und Haare in den Wischmopp und dieser reinigt nicht mehr gründlich. Staubwischen und Saugen sind also die Grundreinigung; mit dem anschließenden Wischen entfernen Sie auch festsitzenden Schmutz, Schlieren und Flecken. Besonders zeitsparend ist es, wenn Sie ein kombiniertes Reinigungssystem für Saugen und Wischen nutzen. Dieses können Sie im trockenen Zustand für die erste Grundreinigung verwenden und anschließend damit den Boden feucht wischen, ohne zwischen den Geräten wechseln zu müssen.

 

Wie oft sollte ich den Boden wischen?

Je nach Nutzung des Raums ist die Antwort auf die Frage, wie oft ein Boden gewischt werden sollte, eine andere. Eine gute Faustregel ist es, Böden etwa einmal wöchentlich feucht zu wischen, in Räumen wie Küche und Bad je nach Verschmutzung auch öfter. Wenn viele Personen in einem Haushalt leben, vielleicht sogar Tiere, kann sich diese Regel etwas verschieben. Führen Sie regelmäßige Sichtkontrollen durch und wischen Sie bei Bedarf öfter durch.

 

Wird der Boden feucht oder nass gewischt?

Bei starken Verschmutzungen des Bodens kann es schon einmal nötig sein, ihn nicht nur feucht, sondern nass zu wischen. Doch nicht jeder Bodenbelag toleriert das feuchte Wischen. Während Fliesen und Vinyllaminat eine Nassreinigung noch gut wegstecken, sind Laminat- und Parkettböden deutlich empfindlicher. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Wischmopp oder Lappen Schmutz gut aufnimmt, um überflüssige Wassermengen einsparen und den Boden schonen zu können.

 

Darf ich Parkett wischen?

Parkett bzw. auch andere Holzböden wie Laminat oder Dielen, sind empfindlicher und tolerieren es nicht, wenn Sie sie zu feucht reinigen. Parkett zu wischen bedeutet deshalb immer nur nebelfeucht zu reinigen, also so, dass nur ein ganz leichter Feuchtigkeitsfilm auf der Bodenoberfläche zurückbleibt. Denn kommt zu viel Wasser auf den Boden und trocknet nicht schnell genug ab, dringt das Wasser über die Fugen oder kleine Beschädigungen in der Versiegelung des Bodens nach innen. Das Holz droht dann sich aufzublähen. Die Folge wären unschöne Flecken oder gar Verformungen des Parkettbodens. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, ein saugfähiges Wischsystem zu verwenden, das die Feuchtigkeit im Schwamm oder Wischbezug hält und nicht zu viel an den Parkettboden abgibt.

 

Wie werden Fliesen richtig gewischt?

Wenn Sie Fliesenboden wischen, brauchen Sie sich um eindringendes Wasser in der Regel keine Gedanken zu machen. Der Bodenbelag gilt als pflegeleicht und unempfindlich und wird deshalb vor allem in Nutzräumen gerne verwendet. Trotzdem brauchen auch Fliesen eine gute Reinigung, denn gerade in Fugen setzen sich Kalkablagerungen und Schmutz ab. Arbeiten Sie hier bei starken Verschmutzungen der Fugen mit einer Kombination aus Fugen- und Bodenreinigung. Etwas Backpulver mit Wasser gemischt eignet sich sehr gut, um hartnäckigen Schmutz aus den Fliesen zu bekommen. Auch Essig können Sie nutzen und ins Putzwasser geben.

 

Wie kann ich den Boden streifenfrei wischen?

Beim Bodenwischen geht es natürlich nicht nur darum, Schmutz zu entfernen, sondern auch darum, sich in der frisch gereinigten Umgebung wohlzufühlen. Lästige Streifen und Schlieren nach dem Wischen können dieses Wohlfühlen schon einmal erschweren und fallen unschön ins Auge. Doch was müssen Sie tun, damit beim Wischen eben keine Schlieren bleiben? Sie können auf drei Dinge achten:

  • Reinigungssystem: Wählen Sie einen saugfähigen Schwamm bzw. Wischmopp, der Schmutz gut aufnimmt und zwischendurch schnell zu reinigen ist.
  • Reinigungsmittel: Greifen Sie zu einem Reiniger, der zu Ihrem Bodenbelag passt. Dies muss nicht das Putzmittel mit der stärksten chemischen Reinigungskraft, sondern kann auch ein natürlicher Reiniger sein.
  • Wischverfahren: Wischen Sie mit klassischen Wischmöppen den Boden im Achter-Verfahren, also indem Sie ihn in Schlangenlinien reinigen. Fangen Sie beispielsweise hinten links an, bewegen sich mit dem Wischmopp dann nach hinten rechts, etwas vor nach links usw. So nehmen Sie Schmutz auf, ohne Schlieren zu hinterlassen. Mit Schwammwischern, auch Doppelwringer genannt, gehen Sie eher vor wie beim Fegen, also mit Vor- und Zurückbewegungen.

 

Welcher Reiniger ist der beste fürs Bodenwischen?

Viel hilft viel ist bei Putzmitteln nicht immer die Wahrheit, denn je nachdem, wie empfindlich Ihr Bodenbelag ist, braucht er darauf abgestimmte Reinigungsmittel. Verwenden Sie für Ihr Parkett unbedingt geeignete Parkettreiniger, die neben der schmutzlösenden auch eine pflegende Funktion übernehmen. Für verkalkte Fliesen eignen sich Essigreiniger und Zitronensäure gut.

 

Häufige Fehler beim Bodenwischen vermeiden

Neben den Fragen, wie oft der Boden gewischt werden sollte, was es bei Parkett zu beachten gilt und was ein gutes Wischsystem auszeichnet, gibt es drei häufige Fehler, die die allermeisten Menschen völlig unbewusst machen, wenn Sie Ihren Boden wischen. Wir zeigen Ihnen, welche das sind und wie Sie diese vermeiden können:

 

1. Boden zu heiß wischen

Der Mythos, ein Boden müsse möglichst warm bis heiß gewischt werden, hält sich hartnäckig. Doch die meisten Reiniger enthalten Alkohol und dieser behält seine reinigende Wirkung nur, wenn er in kaltes Wischwasser kommt. Achten Sie beim Einkauf einmal auf die Hinweise auf den Putzmittelflaschen. Auch wenn die allermeisten Menschen automatisch möglichst heiß dampfendes Wasser in den Putzeimer füllen, steht auf den Reinigern, dass genau dies nicht sinnvoll ist. Wischen Sie also künftig lieber kalt, gerade, wenn Sie alkoholhaltige Reiniger verwenden.

 

2. Moppbezug oder Schwamm zu selten reinigen

Wenn Sie nicht nur einen Raum, sondern gleich die ganze Etage oder das ganze Haus wischen möchten, sollten Sie den Schwamm des Wischmopps zwischendurch säubern. Sie können hier auf Wischsysteme mit Auswringfunktion zurückgreifen, um Zeit zu sparen und auch Ihre Hände zu schonen. Denn bleibt das Auswringen aus, lässt mit jedem Quadratmeter die Reinigungsleistung mehr nach.

 

3. Falsche Arbeitshöhe

Überschlagen Sie einmal kurz gedanklich, wie viel Lebenszeit Sie mit dem Wischen Ihrer Böden verbringen. Eine ganze Menge! Umso wichtiger also, dass Sie auf sich achten und Ihre Gesundheit nicht aus den Augen verlieren. Das passiert leider sehr vielen Menschen, die nach einem Wischsystem mit zu kurzem oder für Ihre Körpergröße ungeeigneten Stiel greifen. Wichtig ist, dass Sie sich beim Wischen beugen können, aber nicht bücken müssen, um den Stiel gut greifen und führen zu können. Ein ausreichend langer oder ausziehbarer Stiel ist daher immer eine gute Wahl.

 

Bodenwischen angenehmer gestalten

Sie sehen, dass sehr viel an der richtigen Ausstattung liegt: an einem geeigneten Wischsystem, an den richtigen Reinigungsmitteln und dem Wischverfahren. Wenn Sie auf diese Dinge achten, sparen Sie Zeit und Nerven und bekommen beim Bodenwischen die besten Ergebnisse.
Eckart Schenck
Eckart Schenck


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